Mirror-Talks
Spiegel-Gespräche von Dr. Max Segeth
"Man hat nur Angst, wenn man sich mit sich selber nicht einig ist."
Hermann Hesse
Wie viel von dem, das uns Angst einflößt, trifft auch tatsächlich ein?
Im Allgemeinen beinhaltet Angst, sich vor etwas zu fürchten, das nicht da ist, vor etwas nicht Berechenbarem – aus mangelndem Vertrauen in sich selbst, aus Zweifel an der eigenen Kraft und Reaktionsfähigkeit.
Das Spiegelprinzip konfrontiert uns mit unserer Matrix, mit den übernommenen Verhaltensweisen und den gefühlsmäßigen Reaktionsmustern unserer Eltern und Erzieher. Rückschauend erkennen wir, wie viel oder wie wenig von dem, das uns Angst einflößt, wirklich eintrifft.
Unbegründete Ängste vergrößern unsere Schwachstellen und führen damit zu Selbstzweifeln.
Zweifel ist gleichbedeutend mit dem Problem, sich zwischen zwei Fällen nicht entscheiden zu können, und führt zur Flucht in die Hoffnungslosigkeit – bis hin zur Resignation.
Der Zweifler hat Angst vor Konsequenzen, weil er die befürchteten Nachteile nicht will.
Das Spiegelprinzip macht uns deutlich, dass Selbst-Besinnung, Selbst-Bewusstheit und Selbst-Verantwortung die Grundlagen zur Entscheidungsfähigkeit sind.
Können wir uns entscheiden, sind wir aus dem Zweifel. Sind wir aus dem Zweifel, sind wir ganz bei uns selbst. Sind wir ganz bei uns selbst, steht den Glück nichts mehr im Wege.